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Vom Mittelalter bis in die neuere Zeit reicht diese musikalische Entdeckungsreise. Der grosse zeitliche Abstand schärft das Ohr für Unterschiede: Wie wird ein Text vertont, welche Empfindungen finden Gehör, welche Ausdrucksmittel stehen zur Verfügung? Wesseling und Scherrer richten die Aufmerksamkeit auf individuelle kompositorische Entscheidungen. Tausend Jahre werden so an einzelnen Werken und den Menschen dahinter erfahrbar.
Maria Riccarda Wesseling und Clau Scherrer gehen der Frage nach, welche Musik zu hören ist, wenn Komponistinnen im Zentrum eines Programms stehen. Die Mezzosopranistin und der Pianist durchstreifen dafür die Jahrhunderte. Ihr Projekt «1000 Jahre komponierende Frauen» macht ein Repertoire zugänglich, das im üblichen Konzertbetrieb nur ausschnittweise vertreten ist. Die Arbeit am einzelnen Lied gehört dazu ebenso wie die Beschäftigung mit den Lebensumständen seiner Schöpferin