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Beethoven, Bartók, Bardanashvili und Franck setzen vier unterschiedliche Schwerpunkte. Beethovens gestische Deutlichkeit und Bartóks rhythmische Schärfe verlangen andere Mittel als Francks ausgreifende romantische Melodik. Mit Bardanashvili erhält auch die zeitgenössische Musik mit georgischen Bezügen ihren Platz. Das Programm erlaubt dem Duo, die Spannweite seines Zusammenspiels auszumessen: vom knapp gesetzten Akzent bis zur langen, gemeinsam getragenen Phrase.
Lisa Batiashvili und Giorgi Gigashvili stammen aus Georgien und musizieren seit mehreren Jahren gemeinsam. Auf dem Album «Secret Love Letters» haben sie Francks Violinsonate aufgenommen. Batiashvili unterstützt mit ihrer Stiftung junge georgische Talente; zu ihnen gehört auch Gigashvili. Die Zusammenarbeit reicht damit von der Förderung bis zur künstlerischen Partnerschaft auf der Bühne. Im Hagenhaus sind die beiden in einem Sonderkonzert am Samstag zu hören.