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Weinberg, Chopin, Enescu, Debussy und Wild stehen in Hamelins Auswahl nebeneinander. Die Namen lassen bereits ahnen, wie verschieden ein Klavier klingen und eine musikalische Idee Gestalt annehmen kann. Chopins melodischer Erfindungsreichtum und Debussys differenzierte Klangbehandlung sind vertraute Bezugspunkte. Weinberg, Enescu und Wild erweitern das Bild. Das Interesse gilt dabei ebenso den Eigenheiten der einzelnen Stücke wie den unerwarteten Nachbarschaften des Programms.
Auch abseits des gängigen Klavierrepertoires ist Marc-André Hamelin ein kenntnisreicher Entdecker. Der kanadische Pianist widmet sich regelmässig selten gespielten Werken und komponiert selbst. Dieser doppelte Zugang schärft den Blick für die Bauweise einer Partitur ebenso wie für ihre Wirkung am Instrument. Seine Programme laden zur Beschäftigung mit Komponisten ein, deren Namen auf Konzertzetteln unterschiedlich häufig erscheinen.