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Zum Saisonauftakt stehen Schumann, Schostakowitsch, Boulanger und Franck auf dem Programm. Schumanns wechselvolle Empfindungswelten und Schostakowitschs herbere Tonsprache setzen unterschiedliche Akzente. Die Musik von Boulanger ergänzt diese Auswahl, Franck steuert seinen weit gespannten romantischen Atem bei. Für Cello und Klavier sind damit ganz verschiedene Aufgaben gestellt: eine Melodie weitertragen, Widerpart sein, einen Gedanken gemeinsam entfalten.
Anastasia Kobekina ist auf dem modernen Cello ebenso zu Hause wie auf dem Barockvioloncello. Bach und eigens für sie geschriebene Werke markieren die Spannweite ihres Repertoires. An ihrer Seite spielt Natalia Grines, deren künstlerischer Schwerpunkt in der Kammermusik liegt. Die beiden kennen sich aus langjähriger Zusammenarbeit; bereits beim Tschaikowsky-Wettbewerb 2019 traten sie gemeinsam auf. Ihr Duo schöpft aus dieser gewachsenen Vertrautheit.